24 März Datenräume und Zwillinge vereint
Um den industriellen Datenaustausch und die Nutzung digitaler Zwillinge künftig enger miteinander zu verzahnen, haben die Industrial Digital Twin Association (IDTA) und die International Data Spaces Association (IDSA) die Bündelung ihre Kompetenzen angekündigt. Ziel der Kooperation ist nach Aussage der beiden Partner, Interoperabilität und Datensouveränität in der Industrie weiter voranzubringen und so neue datenbasierte Anwendungen und Geschäftsmodelle zu ermöglichen.
Die IDTA entwickelt dabei den Standard für den digitalen Zwilling auf Basis der Asset Administration Shell (AAS), während die IDSA mit der Standardisierung des Dataspace Protocols die Interaktion in dezentralen Datenräumen adressiert. Durch das Zusammenspiel beider Standards sollen Daten aus digitalen Zwillingen strukturiert erfasst und gleichzeitig über Datenräume vertrauenswürdig zwischen Unternehmen, Branchen und Wertschöpfungsnetzwerken bereitgestellt und genutzt werden können.
„Die Kombination aus AAS und dem Dataspace Protocol schafft einen entscheidenden Mehrwert für industrielle Datenökosysteme“, sagt Christian Mosch, Geschäftsführer der IDTA. „Gemeinsam leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zur Standardisierung in industriellen Wertschöpfungsnetzwerken.“
„Digitale Zwillinge bieten Industrieunternehmen großes Potenzial für mehr Effizienz und neue Innovationen“, betont Lars Nagel, CEO der IDSA. „Dieses Potenzial entsteht besonders dann, wenn die im digitalen Zwilling erzeugten Daten nicht isoliert bleiben, sondern sicher für KI-Anwendungen und Partner entlang der Wertschöpfungskette nutzbar sind.“
Quelle und Bild: industrialdigitaltwin.org

