03 März Kontaktlose Prozessüberwachung durch Gefäßwände
Schaumbildung stellt in vielen Prozessen einen kritischen Faktor dar. In vollautomatisierten Laborarbeitsstationen oder Bioreaktoren können zusätzliche Einbauten den ohnehin begrenzten Bauraum weiter einschränken. Gleichzeitig gelten hohe Anforderungen an Hygiene und Reinigbarkeit. Mit der QCRC-Serie stellt EBE Sensors+Motion deshalb eine Sensorlösung vor, die Medienzustände in geschlossenen Gefäßen und Schläuchen berührungslos erfasst. Da die QCRC-Sensoren ohne direkten Medienkontakt auskommen, entfallen produktberührende Komponenten. Das reduziert das Kontaminationsrisiko und minimiert Reinigungsaufwand sowie potenzielle Stillstandzeiten bei Überschäumen.Die Sensoren arbeiten durch Wandmaterialien hindurch und unterscheiden eindeutig zwischen Luft, Schaum und Flüssigkeit.
Der Sensor kombiniert die Erfassung kapazitiver und konduktiver Parameter. Durch diese Parallelmessung lassen sich Medienzustände auch bei schwankenden Umgebungsbedingungen stabil differenzieren. Neben der Schaumerkennung detektiert das System, ob sich Flüssigkeit, Luft oder pulverförmige Medien im Behälter befinden. Dabei liefert es kontinuierliche Echtzeitdaten zur Prozessüberwachung.
Die komplette Messtechnik ist im Sensormodul integriert. Mit einer Baugröße von 30 mm x 30 mm eignet sich die Serie für beengte Einbausituationen. Die Anbindung erfolgt über eine standardisierte I²C-Schnittstelle, wodurch sich die Sensoren direkt in bestehende Steuerungen integrieren lassen. Für Entwicklungszwecke bietet EBE nach eigenen Angaben ein Evaluation Kit an, das eine schnelle Inbetriebnahme und Validierung in Testumgebungen ermöglicht. Mit dem Sensor adressiert EBE insbesondere Anwendungen in sensiblen Produktionsumgebungen wie Bioprozessanlagen und Laborautomation.
Weitere Informationen vom Hersteller
Quelle und Bild: www.ebe.de

