Technikforum Industrial IoT

Vierkanal-RFID-Interface für EtherCAT

Turck hat mit dem TBEC-S2-4RFID ein ultrakompaktes RFID-Interface für den industriellen Einsatz vorgestellt. Das Modul ist für die Anbindung von bis zu 128 HF-Schreib-Leseköpfen konzipiert – bei minimiertem Platzbedarf.

Mit Abmessungen von nur 32 x 144 x 32 mm3 eignet sich das Interface insbesondere für beengte Einbauverhältnisse, etwa in der Intralogistik, im Maschinenbau oder an Fertigungslinien in der Automobilproduktion. Im HF-Busmodus lassen sich an jedem der vier Kanäle bis zu 32 HF-Schreib-Leseköpfe anschließen.

Das RFID-Interface ist kompatibel zu HF- und UHF-Schreib-Leseköpfen, die für den Anschluss an RFID-Module vorgesehen sind. Die Schutzart IP67/68/69K erlaubt die direkte Montage an Maschinen und Anlagen. Das reduziert den Verdrahtungsaufwand und unterstützt dezentrale, modulare Anlagenkonzepte.

Für Anwendungen mit zusätzlichem Bedarf an digitalen Ein- und Ausgängen bietet Turck das Modell TBEC-LL-4RFID-8DXP an. Dieses verfügt über acht zusätzliche, universell nutzbare I/O-Kanäle sowie M12-Anschlüsse für Power- und Ethernet-Verbindungen.

Gerade bei Anlagen mit vielen aufeinanderfolgenden Lesepunkten soll der TBEC-S2-4RFID nicht nur die Installationskosten, sondern auch die Systemkomplexität reduzieren. Statt vieler einzelner Schnittstellen lassen sich mehrere RFID-Geräte effizient zusammenfassen und zentral auswerten. Die hohe Schutzart ermöglicht den Einsatz auch unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen, etwa in der Fördertechnik, in Produktionslinien mit hohem Reinigungsbedarf oder in mobilen Anwendungen.

Dank EtherCAT-Schnittstelle ist eine schnelle Datenübertragung mit geringen Reaktionszeiten möglich. So lassen sich RFID-Daten unmittelbar in übergeordnete Steuerungs- oder IT-Systeme integrieren, was Prozesse wie Materialflussverfolgung oder Qualitätssicherung vereinfachen und beschleunigen kann.

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Quelle und Bild: www.turck.de