17 Juli IO-Link-Konverter adressiert Retrofit und Automation
Um analoge Sensorik in moderne Automatisierungsumgebungen zu integrieren, bietet Stego den IO-Link-Konverter IOC 074 an. Das kompakte Gerät macht aus analogen Signalen digitale Prozessdaten und überträgt sie per IO-Link-Protokoll. Der IOC 074 kann bis zu drei analoge Messwerte (4 bis 20 mA und 0 bis 20 mA) gleichzeitig digitalisieren. Das Gerät mit Edelstahlgehäuse misst 14 mm im Durchmesser und ist 63 mm lang und bietet die Schutzarten IP65, IP66 und IP67 für Schutz in rauen Industrieumgebungen. Wird der Konverter zwischen Sensor und IO-Link-Master eingebunden, funktioniert der IOC 074 nach Angaben des Herstellers sofort ohne komplexe Konfiguration. Die Stromversorgung sowie die Datenübertragung erfolgen über gängige M12-Anschlüsse und -Kabel. Für die Montage liegt dem Gerät ein universeller Rohrclip bei.
Die Parametrierung erfolgt vollständig softwaregestützt über IO-Link-Tools wie LR-Device. Über die IODD-Datei kann der Anwender die gewünschten Wertebereiche für Temperatur, Druck oder andere physikalische Größen festlegen.
Der Konverter übernimmt automatisch die Bereichsberechnung und liefert bereits skalierte Prozesswerte an das Steuerungssystem, ohne dass eigene Umrechnungen oder zusätzliche Hardware notwendig wären.
Gerade für Maschinenbauer, Anlagenbetreiber oder Retrofit-Projekte in der Fertigungsindustrie soll der IO-Link Konverter IOC 074 einen Mehrwert bieten: Bestehende Sensorik lässt sich mit minimalem Aufwand auf IO-Link umrüsten. Das ermöglicht nicht nur die Anbindung an moderne Steuerungen, sondern verbessert auch die Transparenz und Effizienz im Produktionsprozess.
Mit dem IOC 074 möchte Stego eigenen Angaben zufolge die smarte, einfache und kosteneffiziente Digitalisierung im Schaltschrank verbessern und eine Lösung für die Herausforderungen der vernetzten Industrie liefern.
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Quelle und Bild: www.stego-group.com

