Technikforum Industrial IoT

Intelligente Produkt­entwicklung vorantreiben

Eine automatische KI-gestützte Analyse von Konstruktionsdaten aller wichtigen CAD-Formate soll die neue Zusammenarbeit des deutsch-französischen Software-Herstellers CoreTechnologie und dem Entwickler der KI-gesteuerte Engineering-Intelligence-Plattform Leo AI aus Cambridge, USA, ermöglichen. Die strategische Technologieintegration erlaubt eine erweiterte KI-gestützte Analyse von CADx-Daten auf der Leo-AI-Plattform durch das eingebettete Software Development Kit (SDK) 3D_Kernel_IO von CoreTechnologie.

Automatisierte KI-Analyse

Durch die Integration des SDK werden native CAD-Dateien aus 3D Experience, NX, Creo, Solidworks sowie neutralen Formaten wie Step und JT mithilfe von Künstlicher Intelligenz analysiert und interpretiert. Die neue Technologie soll es Ingenieure und Projektmanager erleichtern, anhand von KI-Modellen auf Basis der CAD-Daten schnell Erkenntnisse zu gewinnen. Entscheidungsfindungen hinsichtlich des Materials, der Mechanik, Beschichtung oder Konstruktionsabwägung werden automatisiert. Das SDK wurde für einen nahtlosen Zugriff auf Multi-CAD-Daten entwickelt. Das Bedeutet, dass Leo AI innerhalb von Sekunden auf detaillierte Informationen aus den aktuellen Versionen aller wichtigen CAD-Formate zugreift.

Intelligenz im Designprozess

„Unsere Zusammenarbeit mit Leo AI ist ein gutes Beispiel für die Nutzung künstlicher Design-Intelligenz der Zukunft“, sagt Armin Brüning, Geschäftsführer von CoreTechnologie. „KI ist nur so leistungsfähig wie die Daten, auf die sie zugreifen kann“, ergänzt Moti Moravia, CTO und Mitbegründer von Leo AI. „Durch die Integration des SDK von CoreTechnologie haben wir die letzte große Barriere zwischen 3-D-Rohdaten und Künstlicher Intelligenz beseitigt. Dies eröffnet eine neue Ära, in der KI aktiv an technischen Arbeitsabläufen beteiligt ist.“

Projekterfolge

Die neue Software-Integration wird nach Angaben der Partner bereits bei Pilotprojekten in der Luft- und Raumfahrt sowie in der fortgeschrittenen Fertigung eingesetzt. Dabei sollen erste Erfolge bei der automatischen Klassifizierung von Teilen, der Risiko-Erkennung und der Analyse technischer Änderungen erzielt worden sein.

Quelle und Bild: coretechnologie.com