Technikforum Industrial IoT

IEEE-Konferenz zur Zukunft der digitalen Transformation

Für einen intensiven Austausch zum Thema Industrie 4.0 und den damit verbundenen Entwicklungen und Möglichkeiten der digitalen Transformation trafen sich rund 170 Expertinnen und Experten vom 12. Bis 15. Mai zur IEEE-Konferenzreihe ICPS –Industrielle  Cyberphysische Systeme – an der Hochschule Emden/Leer.
Eingereicht wurden nach Angaben der Organisatoren rund 130 Beiträge, die zum Großteil angenommen worden waren. Die Teilnehmenden der ICPS 2025 waren aus mehr als 20 Ländern angereist. Vertreten waren unter anderem international agierende Unternehmen wie Festo, SAP, BMW, Honeywell und Volvo.

Der Digitale Zwilling im Fokus

Schwerpunkt war den Organisatoren zufolge die Erzeugung Digitaler Zwillinge, die dafür sorgen, dass Maschinen mit Hilfe moderner Computer-, Informations-, Vernetzungs-  und Automatisierungstechnik und unter Einbezug Künstlicher Intelligenz autonom und kollaborativ arbeiten können. „Deutschland ist ein wichtiger Motor für die digitale Transformation der internationalen Wirtschaft“, sagt Prof. Dr.-Ing. Armando Walter Colombo aus dem Fachbereich Technik der Hochschule Emden und IEEE-Fellow. Bedeutende cyberphysikalische und digitale Technologien würden hierzulande entwickelt, so Colombo. Und auch an der Hochschule und in der Region wird im Bereich Industrie 4.0 geforscht. So ist Colombo, der im Master-Studiengang Industrial Informatics lehrt, nach eigenen Angaben aktuell am Verbundprojekt ‚4N – Nordwest Niedersachsen Nachhaltig Neu‘ beteiligt.

 

Milos Manic von der Virginia Commonwealth University gehörte als Direktor des Cybersecurity Center zu den Keynote-Speakern der Konferenz in Emden. Bild: Hochschule Emden/Leer

 

Exkursionen und ein Industrieforum

Begleitend zu den Vorträgen an der Hochschule wurde den Teilnehmenden ein Praxisanteil geboten: Neben Exkursionen zu Volkswagen in Emden und zur Papenburger-Meyer-Werft fand ein Industrieforum mit Unternehmen aus der Region im Technikum der Abteilung Elektrotechnik und Informatik statt. Hier wurden reale Einsätze, aufkommende Geschäftsmöglichkeiten und die sich entwickelnde Landschaft von digitalen beziehungsweise cyberphysischen Technologien wie ‚Asset Administration Shell (AAS) / Verwaltungsschale‘ in verschiedenen Sektoren, einschließlich Fertigung, Logistik und Kreislaufwirtschaft, gezeigt. Als regionale Unternehmen präsentierten sich dort unter anderem Offis aus Oldenburg, Enneatech aus Großefehn und Syngony aus Leer.

 

Auf dem Programm der ICPS stand unter anderem eine Exkursion mit den Teilnehmenden zu Volkswagen in Emden. Bild: Hochschule Emden/Leer

 

Weitere Informationen zur ICPS gibt es unter icps2025.ieee-ies.org.

 

Quelle und Bild: www.hs-emden-leer.de