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Manufacturing-Integrationsplattform

Manufacturing-Integrations­plattform mit neuen Features

MPDV Mikrolab erweitert seine Manufacturing Integration Platform (MIP) und erleichtert Anwendern laut eigenen Angaben damit die Nutzung von Manufacturing Apps (mApps). Für die Partner im Ökosystem wird es zudem noch einfacher, mApps zu entwickeln und anzubieten. Neu bei der MIP 2 ist zum Beispiel die UI-Technologie. mApps können diese Technologie nutzen, um Bedienoberflächen einheitlich, komfortabel und modern im Webbrowser anzuzeigen. Es lassen sich Oberflächen für Geräte aller Art erstellen – vom Smartphone über den PC am Meisterarbeitsplatz bis zum großen Hallenmonitor. Auch die UIs des aktuellen Manufacturing Execution Systems (MES) Hydra X von MPDV basieren auf dieser Technologie.

Mit der neuen Smart Factory Development Suite der MIP 2 lassen sich sowohl Bedienoberflächen als auch Business-Logik und Schnittstellen durch Modellierung erstellen. Das Erlernen einer Programmiersprache und eine Entwicklungsumgebung mit Compiler sind nicht nötig, um eigene mApps zu entwickeln oder bereits vorhandene Anwendungen zu individualisieren.

Die Integrationsplattform unterstützt in der neuen Version nun auch OpenAPI für einen standardisierten Zugriff auf die Datenobjekte der MIP. Mit OpenID Connect können sich Anwender einerseits mit einem bereits vorhandenen und verifizierten Account (wie Active Directory oder Hydra-User) an der MIP anmelden. Andererseits ist dann beim Wechsel der mApp auch kein erneuter Login notwendig.

Technische Neuerungen sind zudem beispielsweise der neue Load Balancer für bessere Skalierung der Integrationsplattform. Die skalierbare Erfassungskomponente Distributed Edge Computing (DEC) ist dafür zuständig, dass Daten aus dem Shopfloor in Echtzeit in die MIP gelangen. Die Version 2 der MIP bringt neue DEC-Treiberbausteine, Verbesserungen in der Entwicklungsumgebung für eigene Schnittstellen und ein Logik-Modul mit. Damit können Eingangskanäle einfach miteinander verknüpft werden, um daraus beispielsweise ein Produktionssignal zu erstellen.

Quelle www.mpdv.com

Bild: MPDV, WrightStudio – stock.adobe.com