Zukunft der ISRA VISION geregelt

Zukunft der ISRA VISION geregelt

Die Firmenzentrale von Atlas Copco in Stockholm. (Bildquelle: Atlas Copco)

Die Zukunft der ISRA VISION AG ist geregelt. Vorstandsvorsitzender Enis Ersü hat mit Atlas Copco einen strategischen industriellen Partner gefunden. Das Darmstädter SDAX-Unternehmen für industrielle Bildverarbeitung (Machine Vision) hat damit eine langfristige und zukunftsorientierte Nachfolgeregelung getroffen, mit der es weiter seine Wachstumsstrategie verfolgen und seine Innovationsroadmap weiterführen kann. Kriterien für einen Partner waren, dass er die Dynamik von ISRA VISION versteht und alle Standorte weltweit ihre angefangenen Wege weitergehen, ihre Vernetzung fortsetzen und die Innovationsroadmap weiterführen können. Zudem suchte ISRA einen Partner, der sich bereits in der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen bewährt hat.

Eigenständig in neuer Machine Vision Sparte

Ersü ist überzeugt, in der Atlas Copco Gruppe einen strategischen industriellen Partner gefunden zu haben, mit dem sein Unternehmen seinen Wachstumspfad auf den Feldern Surface Vision und 3D-Machine Vision weiter verfolgen und sein Team kontinuierlich stärken und vergrößern kann. Atlas Copco ist ein schwedischer Konzern mit rund 37.000 Mitarbeitern, Kunden in mehr als 180 Ländern und einem Jahresumsatz von 9 Mrd. Euro. Der weltweit agierende Technologie-Konzern teilt mit seiner weltweiten Präsenz die zukunfts- und innovationsorientierte Sichtweise von ISRA VISION sowie die Strategie der Diversifikation über verschiedene Märkte. Atlas Copco hat Machine Vision als Schlüsseltechnologie erkannt und will mit ISRA VISION als Nukleus eine neue Machine Vision Sparte entwickeln. Enis Ersü: „Unsere beiden Segmente Surface Vision und Industrial Automation sowie unsere weltweite Präsenz bergen enormes Potenzial für Wachstum und Synergien mit den Geschäftstätigkeiten von Atlas Copco.“ ISRA wird von Darmstadt aus als eigenständige Säule im Atlas Copco-Gefüge operieren und sich fortentwickeln. Für einen reibungslosen Übergang wird Ersü den Integrationsprozess über einen längeren Zeitraum begleiten. Auch die Planungen für den auf Wachstum und Mitarbeiterzuwachs ausgelegten Neubau für die Unternehmenszentrale in Darmstadt gehen weiter. Sie soll 2021 vom ISRA-Team bezogen werden.

ISRA-Gründer Enis Ersü hat in den vergangenen 35 Jahren einen Technologie-Konzern aufgebaut, der heute rund 900 Mitarbeiter an 25 Standorten weltweit hat. Das Unternehmen begann einst als Ausgründung der Technischen Universität Darmstadt und ist in den vergangenen Jahren mit großer Dynamik zum Global Player gewachsen.